Über die Atmung: Mund oder Nase?

Die Einatmung passiert durch die Nase, weil dadurch die Luft gefiltert, erwärmt und befeuchtet wird. Die Luft wird somit ideal vorbereitet für das Einströmen in deine Lungen. Es macht also sehr viel Sinn die Einatmung durch die Nase zu machen. Bei der Ausatmung gibt es einen entscheidenden Grund, warum du dies auch hauptsächlich durch die Nase machen sollst. Du hast nämlich eine viel grössere Kontrolle mit einer bewussten Nasenatmung. Wenn du durch den Mund ausatmest, geht auf einmal sehr viel mehr Luft weg, als wenn du durch die Nase ausatmest. Wenn du aber mal das Bedürfnis hast durch den Mund auszuatmen, dann sagt dir dein Körper, dass du ein bisschen mehr verbrauchte Luft oder auch etwas anderes loswerden sollst. Dann macht es Sinn auch mal durch den Mund auszuatmen. Mit Yoga lernst du deinen Körper besser kennen, was dir hilft deine Bedürfnisse zu erkennen. Wenn du deine Bedürfnisse kennst, kannst du auch darauf eingehen und dir etwas Gutes tun.

Slow Down

In letzter Zeit hört man vermehrt, dass sich Stress negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Fühlst du dich manchmal auch gestresst? Dann nimm dir mal einen kurzen Augenblick Zeit und führe folgende Atemübung aus, um dein System ein bisschen zu beruhigen. Nimm dafür eine bequeme sitzende Position ein. Dann lege deine Hände auf den Bauch oder auf die Knie und nimm bewusst wahr wie sich dein Bauch bei der Einatmung nach vorne wölbt und bei der Ausatmung wieder zurück geht. Wenn du dies wahrnimmst ist schon mal sicher, dass du bis in den Bauch atmest, also nicht oberflächlich. Um dein vegetatives Nervensystem noch mehr zu beruhigen, atmest du nun doppelt so lange aus wie ein. Du kannst dabei zum Beispiel innerlich auf drei zählen bei der Einatmung und dann auf sechs bei der Ausatmung. Die verlängerte Ausatmung wirkt entspannend auf deinen Organismus und erhöht den Gasaustausch in deinen Lungen. Denn du atmest mehr verbrauchte Luft aus und machst so Platz für neuen Sauerstoff, welcher für deinen Organismus lebenswichtig ist. Diese Atmung wirkt somit positiv auf deine Gesundheit.

Mit Yoga zu mehr Erfolg in deiner Sportart

Hast du bereits deine Sportart gefunden und trainierst diese regelmässig? Du bist zufrieden und möchtest gar nichts anderes machen. Viele Spitzensportler praktizieren Yoga als Ergänzung. Hier ein paar Gründe, wieso Yoga dich in deiner eigenen Sportart weiterbringt:

  • Du verbesserst deine Beweglichkeit, wirst also flexibler. Ein geschmeidiges Gewebe gibt dir allgemein mehr Agilität und ein besseres Körpergefühl.
  • Du optimierst dein Lungenvolumen durch die bewussten Atemtechniken.
  • Du entwickelst mehr Rumpfstabilität und bekommst eine starke Mitte.
  • Du verbesserst deine Kraft-Ausdauer. Durch das längere Halten der Positionen wird deine Muskelkraft wie auch deine mentale Kraft gefordert.
  • Du schützt dich vor Verletzungen oder kurierst diese schneller aus. Du trainierst im Yoga sehr achtsam und kontrolliert. Deine Gelenke werden mit bewusster Muskelanspannung und der richtigen Ausrichtung geschützt.
  • Du verbesserst deine Balance und dadurch deine Konzentration.
  • Im Yoga bist du ganz bei dir und konzentrierst dich auf deine Kräfte und Möglichkeiten. Du wirst dir bewusst was du kannst, dies gibt dir Selbstvertrauen und eine innere Stärke.
  • Du lernst Gelassenheit, Ruhe und Entspannung und somit verbessert sich deine Regenerationsfähigkeit.

Es ist also nicht ein riesiger Spagat zwischen Yoga und deiner Sportart. Yoga ist sozusagen eine Brücke zu mehr Erfolg.

Wer kann YinYangYoga machen?

Grundsätzlich kann jeder YinYangYoga machen. Du solltest schon körperlich fit sein und keine akuten gesundheitlichen Probleme haben. Verspannungen und gelegentliche Schmerzen gehören zum Beispiel nicht zu den akuten Beschwerden. Yoga kann da sogar lösend wirken. Im Zweifelsfall kann man dies aber gerne mit mir absprechen. Es spielt auch keine Rolle ob du schon mal Yoga gemacht hast oder ob du beweglich bist oder nicht. Jeder Weg beginnt ja bekanntlich mit dem ersten Schritt.

Wolltest du schon lange mal Yoga ausprobieren? Möchtest du deine Yoga-Praxis intensivieren? Willst du einfach mal etwas für dich tun? Wenn du nur eine dieser Fragen beantworten kannst, dann würde ich mich sehr freuen dich in einer meiner Stunden begrüssen zu dürfen.

Was ist Vinyasa Power Yoga?

Der Begriff Yoga ist heutzutage in aller Munde. Auch Power Yoga hört man an vielen Orten. Vor allem in Fitnesscentern wird das Yoga jeweils als Power Yoga ausgeschrieben. Dies verleitet leider dazu zu denken, dass Power Yoga kein „richtiges“ Yoga ist, sondern eine Mischform aus Yoga-Übungen und Fitnessübungen. Dies mag an gewissen Orten auch so sein, aber in vielen Studios und auch bei mir ist eine Power Yoga Stunde eine reine Yoga-Stunde. Yoga wird grob definiert als eine Reihe an geistiger und praktischer Übungen mit dem Ziel, Harmonie zwischen der geistigen und körperlichen Ebene herzustellen. Der Begriff Power kommt daher, weil diese Yoga-Form das Energieniveau stark hebt.

Also gib dir einen Ruck und probier es einfach aus, du wirst schnell merken, dass es dir gut tut und gleichzeitig tust du natürlich damit auch etwas für deine Fitness. Schliesslich trainierst du mit den Asanas deine Kraft und Beweglichkeit.

Woher kommt Power Yoga?

Power Yoga ist eine Weiterentwicklung des Ashtanga Vinyasa Yoga. Die Ashtanga Tradition kommt aus Indien und wird da schon seit Jahrhunderten praktiziert und kam Ende der 70er Jahre in die USA. Da entwickelte sich daraus zu Beginn der 90er Jahre das Power Yoga. Erkenntnisse der modernen Sportmedizin flossen ein, so dass es für die Menschen der westlichen Welt erlernbar wurde.

Wie wirkt Power Yoga auf meine Fitness?

Die Übungen steigern die innere Hitze, regen die Durchblutung und die Fettverbrennung an, entgiften den Organismus, kräftigen die Muskulatur und ermöglichen eine schonende Muskeldehnung. Durch die intensiven Körperhaltungen, bei denen die Muskulatur dauerhaft angespannt wird, wird die Herzfrequenz erhöht. Das steigert die Kalorienverbrennung deutlich und wirkt so körperstraffend. Verschiedene Quellen sagen, dass bei einer 60-minütigen Vinyasa Power Yoga Stunde ca. zwischen 400-500 Kalorien verbrennt werden. Auch bei Rücken- und Nackenschmerzen sowie Verspannungen ist Power Yoga hilfreich. Zudem baut es systematisch Muskeln auf, stärkt die Wirbelsäule und das Herz-Kreislauf-System. Das verbessert die Lebensqualität und führt zu einer Leistungssteigerung im Alltag. Ein schöner Nebeneffekt ist eine schlanke und straffe Figur.