Der Baum / Vrksasana

Die Baum-Position ist wahrscheinlich die bekannteste Balance-Position im Yoga. Bei allen Balance-Positionen benötigst du viel Rumpfkraft und körperliche Stabilisationsarbeit. Der Baum ist aber nicht nur eine Balance-Übung. Vrksasana fordert dich ganzheitlich. In der Endposition bist du mit deinem Standbein fest verwurzelt und ganz stabil, oberhalb deines Rumpfes strahlst du eine Leichtigkeit aus, dein Geist ist konzentriert. Mit dieser Asana kannst du deine Standhaftigkeit trainieren. Sowohl körperlich wie auch mental. Denn in deinem Leben wird bestimmt noch der ein oder andere Sturm vorbeiziehen.

Das Kind / Balasana

Die Kindsposition ist eine Rückzugsübung um deinen Körper und Geist zu harmonisieren. Balasana kannst du zwischen einzelnen Asanas, als Vorbereitung für Asanas (herabschauender Hund, Kopfstand,..) oder einfach so praktizieren. Dafür kannst du die Hände entweder zu den Füssen nehmen oder ausgestreckt lassen. Bleiben sie ausgestreckt dehnst du ganz sanft deinen Rücken. In dieser Asana kannst dich für einen Moment zu dir zurückziehen, neue Energie tanken und dich regenerieren. Denn nur wenn unser Geist zur Aufnahme bereit ist, kann uns die Yogapraxis verändern.

Der Krieger I / Virabhadrasana I

Es mag einem vielleicht komisch vorkommen, dass eine Yoga-Asana Krieger heisst. Kennt man Yoga doch als gewaltfreien Selbstfindungsweg. Jedoch soll dies mehr ein Kampf gegen das Negative in sich selbst darstellen. Häufig beschäftigen uns in unserem Leben Themen, welche leider eher negativ belastet sind. Die Kriegerpositionen helfen uns dagegen anzukämpfen und das Positive gewinnen zu lassen. Alle Kriegerpositionen sind stehende Asanas. Im Stand haben wir eine aufrechte und gut verankerte Grundhaltung. Diese hilft uns die Stärke in uns hervorzuholen. Der Krieger I stärkt unsere Beine, besonders auch die Fussgelenke. Zudem sind auch unser Oberkörper und unsere Arme aktiv gestreckt. Somit ist dies eine besonders kraftvolle Asana und lädt unseren Körper wieder mit frischer Energie auf.

Über die Atmung: Mund oder Nase?

Die Einatmung passiert durch die Nase, weil dadurch die Luft gefiltert, erwärmt und befeuchtet wird. Die Luft wird somit ideal vorbereitet für das Einströmen in deine Lungen. Es macht also sehr viel Sinn die Einatmung durch die Nase zu machen. Bei der Ausatmung gibt es einen entscheidenden Grund, warum du dies auch hauptsächlich durch die Nase machen sollst. Du hast nämlich eine viel grössere Kontrolle mit einer bewussten Nasenatmung. Wenn du durch den Mund ausatmest, geht auf einmal sehr viel mehr Luft weg, als wenn du durch die Nase ausatmest. Wenn du aber mal das Bedürfnis hast durch den Mund auszuatmen, dann sagt dir dein Körper, dass du ein bisschen mehr verbrauchte Luft oder auch etwas anderes loswerden sollst. Dann macht es Sinn auch mal durch den Mund auszuatmen. Mit Yoga lernst du deinen Körper besser kennen, was dir hilft deine Bedürfnisse zu erkennen. Wenn du deine Bedürfnisse kennst, kannst du auch darauf eingehen und dir etwas Gutes tun.

Slow Down

In letzter Zeit hört man vermehrt, dass sich Stress negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Fühlst du dich manchmal auch gestresst? Dann nimm dir mal einen kurzen Augenblick Zeit und führe folgende Atemübung aus, um dein System ein bisschen zu beruhigen. Nimm dafür eine bequeme sitzende Position ein. Dann lege deine Hände auf den Bauch oder auf die Knie und nimm bewusst wahr wie sich dein Bauch bei der Einatmung nach vorne wölbt und bei der Ausatmung wieder zurück geht. Wenn du dies wahrnimmst ist schon mal sicher, dass du bis in den Bauch atmest, also nicht oberflächlich. Um dein vegetatives Nervensystem noch mehr zu beruhigen, atmest du nun doppelt so lange aus wie ein. Du kannst dabei zum Beispiel innerlich auf drei zählen bei der Einatmung und dann auf sechs bei der Ausatmung. Die verlängerte Ausatmung wirkt entspannend auf deinen Organismus und erhöht den Gasaustausch in deinen Lungen. Denn du atmest mehr verbrauchte Luft aus und machst so Platz für neuen Sauerstoff, welcher für deinen Organismus lebenswichtig ist. Diese Atmung wirkt somit positiv auf deine Gesundheit.

Seitlicher Winkel / Utthita Parsvakonasana

Diese Asana ist eine kraftvolle Asana. Sie stärkt deine Bein-, Rumpf-, Rücken- und Halsmuskulatur. Gleichzeitig werden auch wichtige Körperregionen gedehnt. Insbesondere deine Flanken und deine untere Rückenmuskulatur. Dies ist also eine ideale Übung zur Vorbeugung und Behandlung von leichten Ischias-Problemen. Denn diese entstehen häufig durch Verspannung der um den Nerv herumliegenden Muskeln. Aber wie bei allen Yoga-Übungen ist es wichtig, diese regelmässig und in Kombination mit anderen Asanas zu praktizieren. Willst auch du das Gefühl bekommen dir etwas Gutes zu tun? Dann schau vorbei in einer meiner Yoga-Lektionen. Probelektion ist gratis.

Das Dreieck / Trikonasana

Das Dreieck ist eine stehende Asana. Da du in dieser Yoga-Übung mit beiden Beinen auf dem Boden stehst, steht diese Asana auch für Bodenständigkeit. Da du dich aber mit deinem Oberkörper nach unten neigst und den Blick zum Himmel richtest, wechselst du automatisch deine Perspektive und siehst die Dinge somit aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Die Asana stärkt deine Oberschenkel-, Rumpf- und Nackenmuskulatur. Zudem wird deine Verdauung unterstützt, da deine Gedärme durch die Neigungs- und Rotationsbewegungen positiv beeinflusst werden. Zudem entsteht eine Öffnung in deiner Brust und in deinen Schultern, was sich positiv auf deine Haltung auswirkt und den Rücken gesund hält.

Mit Yoga zu mehr Erfolg in deiner Sportart

Hast du bereits deine Sportart gefunden und trainierst diese regelmässig? Du bist zufrieden und möchtest gar nichts anderes machen. Viele Spitzensportler praktizieren Yoga als Ergänzung. Hier ein paar Gründe, wieso Yoga dich in deiner eigenen Sportart weiterbringt:

  • Du verbesserst deine Beweglichkeit, wirst also flexibler. Ein geschmeidiges Gewebe gibt dir allgemein mehr Agilität und ein besseres Körpergefühl.
  • Du optimierst dein Lungenvolumen durch die bewussten Atemtechniken.
  • Du entwickelst mehr Rumpfstabilität und bekommst eine starke Mitte.
  • Du verbesserst deine Kraft-Ausdauer. Durch das längere Halten der Positionen wird deine Muskelkraft wie auch deine mentale Kraft gefordert.
  • Du schützt dich vor Verletzungen oder kurierst diese schneller aus. Du trainierst im Yoga sehr achtsam und kontrolliert. Deine Gelenke werden mit bewusster Muskelanspannung und der richtigen Ausrichtung geschützt.
  • Du verbesserst deine Balance und dadurch deine Konzentration.
  • Im Yoga bist du ganz bei dir und konzentrierst dich auf deine Kräfte und Möglichkeiten. Du wirst dir bewusst was du kannst, dies gibt dir Selbstvertrauen und eine innere Stärke.
  • Du lernst Gelassenheit, Ruhe und Entspannung und somit verbessert sich deine Regenerationsfähigkeit.

Es ist also nicht ein riesiger Spagat zwischen Yoga und deiner Sportart. Yoga ist sozusagen eine Brücke zu mehr Erfolg.